Diagramm der Geek-Kultur

31. Januar 2010

Auf Mister.de findet sich die überwältigende Mindmap des gemeinen Geeks:

Interessant vor allem, wegen der verschiedenen Geek-Typen, die hier definiert werden. Physik, Mathe, Geschichte und Literatur sind Geek-Wissenschaften, Biologie, Chemie, Erdkunde, Sozialkunde, Kunst und Sprachen nicht. Man kann zwischen Trekkies und Sci-Fi-Geeks, Rollenspielern und Gamern, Japan-Fans und Otakus, Computer Geeks, Programmer Geeks und IT-Typen differenzieren. Zudem sind Modelle, Filme, Comicbücher und Autos typenbildende Gegenstände. Sammeln und Designen sind geekige Tätigkeiten. Und Bloggen, Hacken und Raubkopieren auch. Man sollte nicht allzu kritisch sein, weil sicherlich auch noch andere Typen zugelassen wären, aber bedenkenswert sind diese Richtungen schon.

Sehr überzeugend ist die Grundtrias, die die Persönlichkeit eines Geeks bestimmt: Akademische Bildung+Popkultur+Technik. Diese Definition macht den Geek, trotz einiger unbestreitbarer Vorläufer, als Sozialphänomen erst seit den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts möglich, als alle drei Faktoren eine weite Verbreitung erfahren haben.